Flowdenken – Einführung in WF 4

Der Streit um gute Architekturen war schon immer  ein Kernthema. Die Art, wie Software aufgebaut ist, soll  möglichst felxibel, erweiterbar, leicht verständlich usw. sein. Es gibt inzwischen viele Ansätze, wobei inzwischen einige darauf basieren Software als eine Art Fluss oder Flow, also als Ablauf zu sehen. Sehr viele Prozesse lassen sich als Ablauf darstellen, zum Beispiel ist die Fertigung von einem Produkt in einer Firma ein Ablauf, der sich über mehrere Maschinen und Arbeitsschritte hinzieht. Natürlich hat diese Vorstellungweise den großen Vorteil, dass man sie einfach grafisch darstellen kann. Ein Ablauf ist in grafischer Ansicht nachvollziehbar, auch für Betrachter, die keine Programmiersprache beherrschen. Dabei soll es aber in diesem Artikel zunächst nicht um den Nutzen des Flows für die gesamte Architektur einer Software gehen (hier wäre z.B. EBC ein Beispiel), sondern um ein Framework, das es uns ermöglicht solche Abläufe in unsere Software einzubinden, also zunächst nur Teile unserer Software als Flow zu betrachten. Es geht um die Workflow Foundation von Microsoft. Workflows sind Arbeitsabläufe, die aus dem eigenen Programm heraus angesteuert werden können und grafisch erstellt werden. Fangen wir aber einmal ganz von vorne an und öffnen einfach Visual Studio 2010, wählen ein neues Workflow-Console Projekt und geben ihm den Namen  UserLogin:

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